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Das Raphaelsohn-Sägewerk

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Objektbeschreibung


Das Sägewerk der Raphaelsohns stellt einerseits eine Erinnerung an die   dynamische industrielle Entwicklung der Stadt dar und andererseits eine Chance der Verbindung des Neuen mit dem Alten - dank dem „Muzeum Nowoczesności” - Museum der Neuzeit.

Das Sägewerk liegt an der ul. Knosały,  im ehemaligen Industrieviertel  der Stadt   Olsztyn,  zwischen den heutigen Straßen Niepodległości und Pieniężnego und der Windung des Flusses Łyna. Hier funktionierten auch andere Sägewerke, ein Gaswerk,  eine Maschinenfabrik,  Brauereibetriebe  und eine Essig- und Senffabrik.
Das Gebäude des Sägewerks entstand 1884.  Seine Eigentümer waren die Brüder  Louis und Rudolf Raphaelsohn, die zu der damaligen Elite der Allensteiner Unternehmer zählten.  Der Familie gehörte auch die vom Vater der beiden Brüder,  Moritz Hirsch Raphaelsohn  gegründete Ziegelei.

Bis heute blieb das Hauptgebäude mit der Riegelkonstruktion bestehen. Einst befand sich an dem Gebäude an der Seite der Alle ein Wasserbecken mit Flusszugang,  das zum Aufsammeln des  treibenden  Holzes  diente. An der Südseite des Gebäudes lag ein Heizungskeller mit einer Dampfmaschine, an der nördlichen Seite  befand sich ein Kaminofen, der leider nicht erhalten ist, wie auch ein Vordach zur Aufbewahrung des Rohmaterials. Mit der Zeit vergrößerte sich das Sägewerk um weitere Räume: ein Verwaltungsgebäude und ein erdgeschossiger Anbau entstand. Im Jahre 1930 wurde das Werk an die heutige ul. Lubelska verlegt  und  die  Gebäude des Sägewerks wurden von den Stadtwerken übernommen.  Nach dem Zweiten Weltkrieg residierte hier das Städtische Beförderungswerk, das den Arbeitern soziale Unterstützung anbot. Infolge der an den Gebäuden vorgenommenen Änderungen wurden leider die Spuren ihrer ursprünglichen Funktion  verwischt. 1987 wurde das ehemalige Sägewerk verlassen und seit dieser Zeit  blieb es dem Verfall ausgesetzt.

Dieser Zustand dauerte bis 2011 an, als die Sanierungsarbeiten für das Regionalzentrum der Technik und Entwicklung „Museum der Neuzeit” begannen. Die Idee des Unternehmens war nicht nur der Rettung des Gebäudes gewidmet, sondern auch der Schaffung einer neuen Funktionalität – mitunter einer Erinnerung an die lebhafteren Zeiten des Stadtviertels.  Die Museumseröffnung ist für 2014 geplant. 


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