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Polnische Schule in Jaroty

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Objektbeschreibung

Jarocka 65

Die verlorene Volksabstimmung in Ermland im Jahre 1921 hat das polnische Volk in im Kampf um die ethnische Souveränität nicht geschwächt. Dank den Bemühungen des politischen Kämpfers Jan Baczewski haben die deutschen Behörden 1928 eine Ordnung zur Gründung polnischer Schulen auf dem Gebiet Ermlands erlassen.   

Zehn Jahre später waren im südlichen Ermland jedoch lediglich fünfzehn solche Schulen vorhanden.  Eine davon wurde auf Initiative von Józef Malewski und Jakub Barczewski - der Bewohner von  Jaroty,  damals eines Dorfes bei Olsztyn und  heutzutage  eines Stadtviertels -,  gegründet. Die Schule funktionierte in den Jahren 1930-39 in dem Familienhaus der Barczewskis. Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde die Schule geschlossen und dann geplündert. 1957 wurde an dem erhaltenen roten Ziegelbau eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Tätigkeit der Schule angebracht.

Das Gebäude steht gegenüber der einstigen Kapelle der Skapuliermuttergottes aus dem 19. Jh., welche der gegenwärtigen Kirche der Gottesgebärerin und Kirchenmutter Jungfrau Maria einverleibt wurde.  In der Nachkriegszeit  befand sich in der damaligen Schule ein Kindergarten. Heute sind hier eine Bibliothek und ein therapeutischer Gemeinschaftsraum tätig. 


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