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Die Jerusalemkapelle zum Heiligen Kreuz

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Objektbeschreibung

Władysława Jagiełły 1

Die  kleine Jerusalemkapelle (Rechteckgrundriss von ca. 8 x 6 m) wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts errichtet und gehört zu den ältesten  erhaltenen Bauten  der Stadt. Ein genaues Entstehungsdatum des Bauwerks steht nicht fest, doch der erste Eintrag kommt aus dem Jahre 1565. Der Tempel wurde dem religiösen Kult des Martyriums Jesu Christi gewidmet.

Bis ins 17. Jahrhundert hinein fungierte die Kapelle als Hilfsanstalt der seelischen Fürsorge für Patienten des St.-Georg-Krankenhauses mit ansteckenden Krankheiten.  Auf dem benachbarten Friedhof wurden damals die Todesopfer der Epidemie begraben. 1609 wurde der Tempel umgebaut  und dann  1775  renoviert,  danach wieder mehrmals  saniert. Die letzte Renovierung fand  in den Jahren  2008-09 statt.

In der Kirche befindet sich ein  Skulpturenaltar mit der Inszenierung der  Kreuzigung Christi  aus der Zeit um 1510. Neben dem Tempel wurde in einem kleinen Garten ein Kreuz zum Gedenken der Opfer der Cholera-Epidemie von 1866  aufgestellt. Die Jerusalemkapelle ist auch das einzige sakrale Objekt in Olsztyn,  in dem Gottesdienste für Taubstumme  abgehalten werden.


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