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Rathaus

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Objektbeschreibung

Plac Jana Pawła II 1

Das Rathaus ist ein monumentales Meisterwerk der Architektur der  Neorenaissance. Es funktioniert mittlerweile als Sitz der Stadtverwaltung. Die Innenräume des Gebäudes können während der Öffnungszeit  des Stadtamtes besichtigt werden. Von außen zeigt sich das Rathaus besonders in der nächtlichen Beleuchtung  sehenswert.

Das Gebäude  wurde 1806  an  Stelle der   Kirche des Heiligen Kreuzes aus dem 14. Jh. und  eines Friedhofs, errichtet.  Entworfen von dem Stadtarchitekten Max Boldt (die Arbeit wurde später von seinem Nachfolger Paul Christian Zeroch geleitet) wurde das Rathaus in den Jahren 1912-15 erbaut.  Die endgültige Form  bekam das Gebäude durch  den Südwestflügel, der aus den 20er Jahren stammt.


Ein solches Rathaus  musste die Aufmerksamkeit auf sich ziehen:  drei  massive  Flügel mit erhöhtem Dachgeschoss und Volutengiebeln, ein geräumiger Hallenanbau,  ein Turm  mit  Galerie und Uhr, abgedeckt mit einer Helmkuppel  in  Form einer spitzen Doppellaterne. Der Haupteingang  ist reich verziert, über dem bogenförmigen Portal mit einstigem Wappen der Stadt Allenstein krönt ein Terrassengeländer.


Sehenswert sind auch die ausgearbeitete Symbolik und die feinen dekorativen Elemente, besonders reich an ihnen ist der längste Gebäudeflügel an der ul. 1 Maja (1-Mai-Straße). In der Fassade des zweiten Stockwerks, zwischen den Fenstern des Sezessionssaals sind fünf Statuen zu sehen, die fünf bürgerliche Tugenden darstellen: Gerechtigkeit, Klugheit, Schönheit, Kraft und Fleiß. An den Erkern gibt es interessante Darstellungen der vier Elemente. Der Eingang zu der ehemaligen Wohnung des Oberbürgermeisters wird von drei Skulpturen umgeben. Diese stehen symbolisch für das städtische Beamtentum, das Haus und die Familie, die häusliche Harmonie und Geborgenheit. Die triumphalen Siegesmotive der deutschen Armee wurden 1975  durch verzierte  Kupferplatten  ersetzt.  


Der Innenraum des Sitzungsaals wurde u.a. mit Fresken zur Feier des 500. Jubiläumsjahres des 2. Thorner Friedens geschmückt, als Ermland  in die Grenzen des polnischen Staates kam. Darüber hinaus gibt es dort Glasfenster, die die Entwicklungsstufen des Stadtwappens darstellen.  


In Abgrenzung zum Alten Rathaus, in dem es im 19. Jahrhundert an Platz für die Ratsherren fehlte, wurde das neue Gebäude Neues Rathaus genannt.  Heutzutage befinden sich hier das Bürgeramt und das Standesamt sowie das Büro des Stadtpräsidenten. Vom Rathausturm erklingt jeden Tag die Melodie der Stadthymne, das sog. Ermlandlied „O Warmio moja miła”.


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