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Kopernikus-Wanderroute (rot)

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Beschreibung

„Die Sonne hielt er an, die Erde setzte er in Bewegung, vom polnischen Volke wurde er hervorgebracht“ (pl. „Wstrzymał Słońce, ruszył Ziemię, polskie wydało go plemię”) – so beschrieb den großen Astronomen Jan Nepomucen Kamiński. Ohne die Frage der nationalen Angehörigkeit von Nikolaus Kopernikus (1473-1543) näher zu erörtern, kann man doch zweifellos festhalten, dass er Ermland zu seiner Heimat auserwählt hat. Hier verbrachte er die meiste Zeit seines Lebens - über 40 Jahre. Ein paar Jahre residierte er auch in Olsztyn.

Zahlreiche ermländische Ortschaften sind mit dem Arbeitsort des großen Astronomen durch eine lange touristische Wanderroute verbunden, die in Olsztyn beginnt und in Ermland erst über Elbląg (dt. Elbing), dann über das Weichselland (u.a. Malbork (dt. Marienburg) und Kwidzyn (dt. Marienwerder)) und durch die Woiwodschaft Kujawien-Pommern (u.a. Grudziądz (dt. Graudenz) und Chełmno (dt. Kulm)) bis nach Toruń, dem Geburtsort des Kopernikus, führt.
Es ist eine Route für Fahrer mit guter Ausdauer, denn allein in den Regionsgrenzen von Ermland und Masuren liegt ihre Länge bereits bei 236 km. Inklusive beider anderer Regionen zählt sie (118 km plus 98 km) insgesamt fast 452 km! Es steht nichts im Wege, ausgewählte Streckenabschnitte mit anderen Verkehrsmitteln zu überwinden (z.B. um größere Orte zu umfahren) und die längeren Strecken mit dem Fahrrad.

Die Route in Olsztyn und Umgebung

Von Olsztyn aus kann man innerhalb von einem Tag – je nach persönlicher Fitness – nach Brąswałd (dt. Braunswalde) (11,5 km), Bukwałd (dt. Groß Buchwalde) (16 km) oder nach Cerkiewnik (dt. Münsterberg) (23 km) und sogar nach Głotowo (dt. Glottau) (32 km) oder Dobre Miasto (dt. Guttstadt) (37 km) gelangen.
Der mit roter Farbe markierte Weg beginnt am Hohen Tor in der Altstadt und führt an der Burg des Ermländischen Domkapitels vorbei, in dem Kopernikus in den Jahren 1516-19 und 1520-21 residierte und wo jetzt seine originelle astronomische Tafel hängt.
Nach der Fahrt über den Park „Podzamcze“ verläuft die Route im Stadtwald, wo der Fluss auch zum Wasserkraftwerk „Łyna” führt. Eine weitere Etappe führt zu dem Wasserkraftwerk nach Brąswałd, wo Kopernikus den Posten des Verwalters der Domgüter von Olsztyn leitete. Nächste Haltestellen auf dem Fahrradweg sind die Orte Barkweda (dt. Gut Bergfriede), Bukwałd und Cerkiewnik.

Imposante Sehenswürdigkeiten von Ermland

Weiter verläuft der Weg an üppigen Sehenswürdigkeiten der ermländischen Ortschaften vorbei, unter anderem gehört dazu Głotowo mit seiner barocken Jerusalemkirche, nachgebildet der Jerusalem Ermländischen Kavalerie.
Bei Dobre Miasto dominiert eine gotische Stiftskirche. Von der einstigen Festungsanlage der Stadt ist lediglich die Storchenbastei geblieben. In Smolajny (dt. Schmolainen) blieb ein barocker Bischofspalast erhalten.
Lidzbark Warmiński (dt. Heilsberg) ist eine Stadt, in der Kopernikus sieben Jahre verbrachte, als er dort als Medicus und Sekretär des Bischofs in der hiesigen Burg arbeitete. Andere gotische Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Peter-und-Paul-Kirche und das Hohe Tor. In Pieniężno (dt. Mehlsack) befinden sich die Überreste einer Burg, in der Kopernikus in den Jahren 1517 und 1519 ebenfalls verweilte. Er besuchte auch Braniewo (dt. Braunsberg), von dessen nahe der gotischen Kirche gelegenen Burg nur der Turm erhalten blieb.
Die Stadt Frombork (dt. Frauenburg) wurde in den Jahren 1510-43 zum Wohnort des Astronomen. Er amtierte auf der hiesigen Anhöhe, wo der gotische Dom stand. Neben dem Dom stehen dort auch der Kopernikus-Turm, der Radziejowski-Turm und der ehemalige Bischofspalast, in dem das Kopernikus-Museum eingerichtet wurde.
Über Tolkmicko (dt. Tolkemit) und Kadyny (dt. Cadinen) führt der Weg nach Elbląg und die Woiwodschaft endet hier in dem Dorf Kępki.
Mit den Hauptstellen der roten Kopernikus-Wanderroute decken sich auch die Etappen einer weiteren Kopernikus-Route, die über Olsztynek (dt. Hohenstein) nach Elbląg führt und mit dem Astrolabium-Symbol gekennzeichnet ist.

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